Übergabe Tornister

Auch dieses Jahr konnte die AWO Familienbildungsstätte RLE in Kooperation mit der Stiftung Kinderglück
108 Kindern einen hervorragenden Einstieg in das Schulleben ermöglichen.
Dank der großzügigen Spende der Stiftung Kinderglück erhielten 108 Kinder aus 13 Kitas im Verbandsgebiet der AWO Ruhr-Lippe-Ems wunderschöne Tornister,
die ihnen den Start in den neuen Lebensabschnitt erleichtern.

Die Kita-Leitungen zeigten sich begeistert und bedankten sich herzlich
für die wunderbare Zusammenarbeit mit der AWO Familienbildungsstätte Ruhr-Lippe-Ems.
Die Freude über die neuen Tornister war bei den Kindern und ihren Familien groß,
und die wertvolle Unterstützung trägt dazu bei,
dass sich die Schulanfänger gut vorbereitet und voller Vorfreude auf den ersten Schultag freuen können.

Carolin Diefenbacher, die Fachbereichsleitung Familienbildung bei der Bildung+Lernen gGmbH,
betonte besonders die Bedeutung der Spende der Stiftung Kinderglück.
"Wir sind unendlich dankbar für die großzügige Unterstützung, die es uns ermöglicht hat,
so vielen Kindern den Schulstart zu erleichtern," sagte sie.
"Ein besonderer Dank gilt auch dem Jugendwerk der AWO Westliches Westfalen,
das uns ihren Transit kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Dadurch war es möglich, die 108 Tornister in einem Rutsch in Holzwickede abzuholen."

Die Aktion unterstreicht die Bedeutung von Solidarität und Unterstützung in der Gemeinschaft,
und wie wichtig es ist, Kindern einen positiven Start in ihre Bildungsreise zu ermöglichen.
Dank der gemeinsamen Anstrengungen werden diese 108 Kinder bestens ausgestattet und motiviert ihren ersten Schultag erleben.

 

tornister 01

 

Guetesiegel

 

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass die AWO Familienbildungsstätte RLE erfolgreich durch den
Gütesiegelverbund Weiterbildung e.V. zertifiziert wurde.
Am 11. April 2024 erhielten wir offiziell diese Anerkennung,
die unser Engagement für qualitativ hochwertige Weiterbildung und Familienunterstützung würdigt.

Zuvor waren wir durch eine Tandem-Zertifizierung des TÜV Rheinland (DIN ISO 9001) und den AWO-Bundesverband (AWO-Norm) zertifiziert.
Auch die neue Zertifizierung durch den Gütesiegelverbund Weiterbildung e.V. bestätigt,
dass unsere Einrichtung strenge Qualitätsstandards erfüllt und ein umfassendes Angebot an Bildungsangeboten bietet.
Von Eltern-Kind-Kursen über Gesundheitskurse bis hin zu Workshops
zu verschiedenen Lebensbereichen – wir setzen uns dafür ein, Familien in allen Lebensphasen zu unterstützen und zu stärken.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue Angebote zu gestalten, die den Bedürfnissen unserer
Teilnehmenden und Gästen entsprechen und berät diese auch gerne zu unseren Angeboten.
Im Mittelpunkt der Qualitätsbemühungen unserer Einrichtung steht die Kundenzufriedenheit.
Anregungen, Lob und Kritik werden aufgegriffen und bei der Planung neuer Programminhalte berücksichtigt.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, einschließlich unserer
Mitarbeiter*innen und vor allem den Familien, die uns ihr Vertrauen schenken. Auch in den nächsten
drei Jahren werden wir systematisch an der Weiterentwicklung der Qualität unserer Einrichtung
arbeiten.

Mehr über unser aktuelles Programm und Veranstaltungen erfahren Sie hier auf unserer Website. Wir
freuen uns darauf, Sie und Ihre Familie bei uns begrüßen zu dürfen!

Wir freuen uns, heute bekannt zu geben, dass wir offiziell auf Instagram vertreten sind. Die Familienbildungsstätte RLE ist stolz darauf, Bildung und Gemeinschaft zu fördern, und wir möchten unsere Reise mit euch auf dieser Plattform teilen.

Unser Instagram-Account wird ein Fenster in unsere Welt bieten, in der ihr alle Informationen zu unserem vielfältigen Programm, besonderen Veranstaltungen und inspirierenden Workshops finden könnt.

Folgt uns, um sicherzustellen, dass ihr keine unserer aufregenden Aktivitäten verpasst, und seid Teil unserer wachsenden Online-Gemeinschaft. Wir freuen uns auf eure Fragen, Anregungen und Interaktionen!

Gemeinsam können wir weiter lernen und wachsen. Lasst uns den Weg gemeinsam fortsetzen und eine starke, unterstützende Gemeinschaft auf Instagram aufbauen.

 

Jetzt folgen und nichts mehr verpassen:

QR Code Instagram

Wir rufen alle AWO-Mitglieder und alle Menschen, die soziale Einrichtungen und Träger unterstützen,
auf, uns bei der Petition gegen die Sparpläne der Bundesregierung zu unterstützen. Banner Sparen02

Darum geht es:

Die Bundesregierung sieht einen Kahlschlag im sozialen Bereich vor. In den Bereichen, die die Finanzierung von Programmen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege betreffen, sind insgesamt Kürzungen in Höhe von 25 Prozent geplant. Die Arbeiterwohlfahrt lehnt die Vorstellung ab, dass Investitionen in Klimaschutz, soziale Unterstützung und andere Bereiche gegeneinander ausgespielt werden müssen. Wir fordern, dass die Bundesregierung alternative Einnahmequellen in Betracht zieht, um notwendige Sozialprogramme aufrechtzuerhalten. Die Sparmaßnahmen könnten nämlich dazu führen, dass soziale Einrichtungen und Dienste in Deutschland dauerhaft Schaden nehmen. Wir appellieren an das Parlament, die Sparpläne zu überdenken und die Auswirkungen auf die benachteiligten Bevölkerungsgruppen sowie den sozialen Frieden zu berücksichtigen. Sonst geht auch in unseren Einrichtungen das #Lichtaus.

 

Hier können Sie an der Petition teilnehmen: https://weact.campact.de/petitions/offener-brief-gegen-die-sparplane-der-bundesregierung?share=5e4966de-05ce-4a88-ad41-172e6862eb26&source=copy_email&utm_medium=recommendation&utm_source=copy_email

 

Der Offene Brief des AWO-Bundesverbandes:

Offener Brief gegen die Sparpläne der Bundesregierung

Warum ist das wichtig?

Die Erzählung, die die Regierung mit diesem Haushalt bemüht, ist eine Erzählung des „Entweder-oder“: Wir können entweder in den Klimaschutz investieren oder Menschen dabei unterstützen, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Wir können entweder den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken oder für eine gut finanzierte Pflege sorgen. Diese Erzählung weisen wir entschieden zurück – denn Fortschritt und sozialer Frieden entsteht nicht dadurch, dass verschiedene Ziele gegeneinander ausgespielt werden. Unsere Gesellschaft hat ein mutiges Sowohl-als-auch verdient.

Die schwarze Null ist nicht in Stein gemeißelt - Nebelkerzen wie die Schuldenbremse gehören kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Instrumenten, die die Einnahmeseite des Staates stärken würden. Ob gespart wird oder ob mehr Geld in die Staatskassen gelenkt wird, ist eine Frage des politischen Willens. In unserer Demokratie entscheiden Mehrheiten im Parlament über die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Das heißt: Sie können entscheiden, ob Sie dem Vorschlag der Bundesregierung folgen, dass nächstes Jahr jede dritte Migrationsberatungsstelle schließen muss. Dass 35.000 Freiwilligenplätze weniger angeboten werden. Dass Programme zur Demokratieförderung an Schulen gänzlich wegfallen. Dass die Beratung und Begleitung von Geflüchteten um die Hälfte eingekürzt werden. Dass die Pflegeversicherung kaputtgespart und pflegende Angehörige nicht entlastet werden. Dass nicht genug in sozialen Wohnraum investiert wird. Dass sich Kinderarmut durch eine schwache Kindergrundsicherung verstetigt und an Programmen der Kinder- und Jugendarbeit gespart wird.

Wir bezweifeln stark, dass dies der Wille der gesellschaftlichen Mehrheit ist.

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Und während die Reichsten immer reicher werden, zahlen die Armen die Zeche für die Krisen unserer Zeit: Covid-19 Pandemie, Krieg in Europa, Klimakrise, hohe Inflation, Rezession – statt die Vermögenssteuer wieder einzuführen, eine dauerhafte und wirksame Übergewinnsteuer zu schaffen, extrem hohe Einkommen und Erbschaften stärker zu besteuern, Finanzkriminalität umfassend zu ahnden oder klimaschädliche Subventionen abzuschaffen, reicht die Regierung die Rechnung an diejenigen weiter, bei denen nichts mehr zu holen ist.

Die gemeinnützigen Träger sozialer Einrichtungen und Dienste haben keine finanziellen Polster, von denen sie nun zehren könnten. Sie sind auf öffentliche Gelder angewiesen. Fallen diese Gelder im nächsten Jahr aus, so reduziert sich automatisch das Angebot, dann gehen Fachkräfte, Ehrenamt und Strukturen verloren – und zwar nicht nur im nächsten Jahr, sondern langfristig. Anders gesagt: Mit diesem Haushalt geht in zahlreichen sozialen Einrichtungen das Licht aus.

Deshalb fordern wir Sie auf:

  1. die Kürzungen im Bereich der Migrationssozialarbeit gänzlich zurückzunehmen. Die Migrationsberatung für Erwachsene, die Jugendmigrationsdienste, die Psychosozialen Zentren für Geflüchtete und die Asylverfahrensberatung bilden ein ganzheitliches Angebot, das das Gelingen der Einwanderungsgesellschaft ermöglicht.
  2. keine Freiwilligenplätze abzubauen. In Zeiten, in denen ein sogenannter „Pflichtdienst“ diskutiert wird, ist es absurd, jungen Menschen die Chance auf Engagement zu nehmen.
  3. bei der Finanzierungszusage für Demokratieförderprojekte keine Ausnahmen zu machen: Auch das Programm Respekt Coaches zur Demokratiebildung an Schulen muss bestehen bleiben, bis eine langfristige Finanzierung für die aufgebauten Strukturen geschaffen wurde!
  4. nicht beim Steuerzuschuss für die soziale Pflegeversicherung zu sparen. Die Pflegeversicherung weist schon heute ein Defizit von 2-3 Milliarden Euro aus.
  5. ausreichend Mittel für die Einführung des Familienpflegegeldes zur Verfügung zu stellen. Um erwerbstätige pflegende Angehörige zu entlasten und ihnen die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu erleichtern, wurde im Koalitionsvertrag das Familienpflegegeld angekündigt, aber bisher wurden keine Gelder dafür im Haushalt eingestellt.
  6. die Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt nicht zu kürzen. Gerade für junge Menschen wäre der Wegfall der Betreuungsangebote in den Jobcentern ein fatales Signal.
  7. mutig in mehr sozialen Wohnraum zu investieren. Wohnungslosigkeit und hohe Mieten bedrohen den Zusammenhalt in unseren Städten und zwischen Stadt und Land.
  8. die Kindergrundsicherung ordentlich und ausreichend zu finanzieren. Kinderarmut ist auch eine Frage der finanziellen Mittel – hier muss investiert werden, statt nur eine Verwaltungsreform durchzuführen.
  9. die Mittel des Kinder- und Jugendplans aufzustocken, statt zu kürzen, damit eine starke, bedarfsgerechte Arbeit für Kinder, Jugendliche und ihre Familien möglich bleibt.
  10. die wichtige Arbeit von Jugend-, Familien- und Wohlfahrtsverbänden finanziell auf sichere Beine zu stellen und die Mittel entsprechend dem steigenden Bedarf aufgrund steigender Tarife und Kosten zu dynamisieren.

In unserer Demokratie ist es das Recht des Parlaments, den Haushalt zu verabschieden. Wir appellieren daher eindringlich an Sie: Machen Sie von diesem Recht Gebrauch und korrigieren Sie den Entwurf der Bundesregierung! Machen Sie Kürzungen auf Kosten Benachteiligter und zulasten des sozialen Friedens rückgängig. Verhindern Sie, dass es im Sozialstaat wortwörtlich zappenduster wird.